KWS Produkte mit antimikrobieller Wirkung

Wie man mit über 65% Kupfer 99% Keimfreiheit erzielt – und systemisch vor Infektionen schützt.

Bis zu 600.000 nosokomiale Infektionen pro Jahr in Deutschland: ein tödliches Risiko.

Es ist eine Gefahr, die man nicht sieht – und das macht sie so tückisch: die Bedrohung durch pathogene Keime und multiresistente Erreger, die allein in Deutschland jedes Jahr für bis zu 600.000 nosokomiale Infektionen1) und bis zu 15.000 Todesfälle1) verantwortlich ist. 80% dieser Infektionen werden indirekt durch Oberflächenberührung und Hautkontakt übertragen2), in der Regel über die Hand. Türgriffe, Handläufe, Geländer, Bettgestelle: Infektionsherde gibt es reichlich. Nicht nur in besonders sensiblen Umgebungen wie  Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen, sondern auch in öffentlichen Transportmitteln und allgemein im öffentlichen Raum. Der wirtschaftliche Schaden durch nosokomiale Infektionen ist immens: 5,5 Mrd. Euro allein in Europa pro Jahr3).
Und es wird immer schwieriger, die Erreger wirksam zu bekämpfen. 70% aller Bakterien sind gegen mindestens ein Antibiotikum resistent4). Es sind also alltagstaugliche Lösungen gefragt, die mit maximaler antimikrobieller Wirksamkeit die Erreger schnellstmöglich abtöten und die in Krankenhäusern und öffentlichen Gebäuden den Hautkontakt durchgängig und optimal schützen.

siromic®: der testierte Werkstoff mit 120-Minuten-Effekt.

Schon vor Jahrtausenden war die antimikrobielle Wirkung des Edelmetalls Kupfer bekannt. Heute wissen die siromic® Forscher es klug und zielgenau zu nutzen. Denn mit dem Werkstoff siromic® kommt die antimikrobielle Wirkung des Kupfers voll zur Geltung: Im siromic® System werden Legierungen mit einem Kupferanteil von über 65% eingesetzt.
Das Ergebnis: ein hochwirksamer antimikrobieller und wissenschaftlich testierter Werkstoff . Tests der Universitätsklinik Münster zeigen mit siromic® eine sofortige Reduktion
und antimikrobielle Wirkung beim Darmbakterium Escherichia coli und dessen multiresistenten Stamm ESBL schon nach 60 Minuten – und beim MRSA-Bakterium Staphylococcus aureus bereits nach 120 Minuten. Das Risiko einer Übertragung von Erregern wird mit dem siromic® System signifikant reduziert. Somit ist die Grundlage eines einzigartigen antimikrobiellen Systems geschaff en, das für bestmöglichen Schutz im Rahmen eines Multibarriere-Konzeptes sorgen kann: das siromic® System.

Optimieren Sie Ihre Multibarriere-Maßnahmen mit einem durchgängig antimikrobiellen System-Konzept.

Wer für die hygienisch einwandfreie Gestaltung von Krankenhäusern oder öffentlichen Gebäuden verantwortlich zeichnet, verfolgt in der Regel durchgängige Multibarriere-Konzepte. Als wesentlicher Baustein eines solchen Konzeptes ist siromic® die sinnvolle Ergänzung bestehender Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen. Denn für optimalen Schutz des Hautkontaktes sorgt nicht nur der durch und durch antimikrobielle Werkstoff selbst, sondern das komplette siromic® System. Es besteht aus dem Werkstoff in  Kombination mit einem einheitlichen Produktsystem, zuverlässigen Montagepartnern und den standardmäßig vorgeschriebenen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln. Alles das erhalten Sie mit dem siromic® System aus einer Hand und können so Ihr Multibarriere-Konzept antimikrobiell optimieren. Den auf diese Weise maximierten und wissenschaftlich nachgewiesenen Hygienestandard können Sie darüber hinaus auch mit starker Signalwirkung nach außen dokumentieren: mit dem offiziellen siromic® Siegel. Dieses stellen wir Ihnen nach der Implementierung einer siromic® Systemlösung gerne zur Verfügung.

1) Walger, P., Popp, W., Exner, M. (2013): Stellungnahme der DGKH zu Prävalenz, Letalität und Präventionspotenzial nosokomialer Infektionen in Deutschland. Hygiene und Medizin, 38(7/8): 329-338
2) Tierno, p. m. (2001): The secret life of germs. New York
3) Quan, X. (2009): Improving hospital hygiene through environmental design. Hospital, 11(12): 18-19 und Hospital, 2-2009, S. 18 Hrsg.: European Association of Hospital Managers, Brüssel
4) Kettembeil, S. (2006): Gestresste Bakterien. Mensch + Umwelt, Informationen aus dem GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Helmholtz-Gemeinschaft, 13(2) 2:4

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