Pendeltürbeschläge
Pendeltürbeschläge: Beschläge für beidseitig schwingende Türen
Pendeltüren sind selbstschließende Türen ohne Stulp, die nach beiden Seiten in ihrem Rahmen schwingen und dabei um mindestens 90 Grad öffnen. Dafür braucht es besondere Zapfenbänder, deren Pendelwerk in den Boden eingelassen wird.
- Ohne Stulp, die Tür schwingt in beide Richtungen
- Öffnungswinkel von mindestens 90 Grad
- Zapfenbänder mit Pendelwerk im Boden
- Alternativ Pendeltürbänder mit integrierter Feder am Türblatt
- Typisch in Küchen, Lagern und Durchgängen mit Verkehr in beide Richtungen
Bodenpendelwerk oder Pendeltürband?
Beim klassischen Aufbau sitzt das Pendelwerk im Boden, das Türblatt läuft auf einem Zapfenband. Diese Lösung trägt hohe Lasten und ist im Boden weitgehend unsichtbar, setzt aber eine Bodenaussparung voraus.
Die einfachere Variante sind Pendeltürbänder mit integrierter Feder, die unten am Türblatt montiert werden. Sie lassen sich nachrüsten und haben je nach Type eine Feststellung bei etwa 90 Grad.
Worauf zu achten ist
- Türgewicht und Türdicke bestimmen die Baureihe.
- Freiraum beidseitig: die Tür schwingt in beide Richtungen, davor darf nichts stehen.
- Sichtbarkeit: Wer durchgeht, sieht nicht, ob jemand entgegenkommt. Ein Sichtfenster ist in stark genutzten Durchgängen sinnvoll.
Häufige Fragen
Was ist eine Pendeltür?
Eine selbstschließende Tür ohne Stulp, die nach beiden Seiten aufschwingt und selbsttätig in die Mittelstellung zurückkehrt.
Welche Beschläge braucht eine Pendeltür?
Entweder Zapfenbänder mit Pendelwerk im Boden oder Pendeltürbänder mit integrierter Feder am Türblatt.
Kann ich eine normale Tür zur Pendeltür umbauen?
Nur bedingt. Die Tür darf keinen Stulp haben und muss in beide Richtungen frei schwingen können, außerdem müssen Zarge und Boden passen.
Passende Bänder: Pendeltürbänder. Für Tore siehe Pendeltorbeschläge.