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Rauchschalter für Feststellanlagen

Ein Rauchschalter erkennt Rauch und schaltet die Feststellung ab, damit die Tür schließt. Er ist nicht mit einem Rauchwarnmelder aus der Wohnung zu verwechseln: Der Rauchwarnmelder alarmiert Personen, der Rauchschalter steuert eine Tür. Beide sind nicht gegeneinander austauschbar.

  • Geprüft nach EN 54-7 für optische Rauchmelder
  • Tauschzyklus 8 Jahre nach DIN 14677, unabhängig vom Zustand
  • Optisch oder thermisch: Thermoschalter für Räume mit Staub oder Dampf
  • Prüfung mit Prüfaerosol, Thermoschalter mit warmer Luft
  • Melder lassen sich weder reinigen noch öffnen

Melder im Sortiment

ModellArtHersteller
Hekatron ORS 142Optischer RauchschalterHekatron
Hekatron ORS 142 AT RetroFitOptischer Rauchschalter zum Austausch älterer MelderHekatron
Hekatron TDS 247Thermo-DifferenzialschalterHekatron
GEZE GC 152Optischer RauchmelderGEZE
Dorma RM-NOptischer Rauchmelderdormakaba

Optisch oder thermisch?

Der optische Rauchschalter ist der Standard: Er erkennt Rauchpartikel und löst frühzeitig aus. In Räumen mit Staub, Dampf oder Abgasen führt das zu Fehlauslösungen. Dort arbeitet ein Thermo-Differenzialschalter wie der TDS 247 zuverlässiger, der auf einen schnellen Temperaturanstieg reagiert statt auf Partikel.

Welche Variante zulässig ist, steht in der Bauartgenehmigung der Anlage. Die Auswahl ist also keine reine Komfortfrage.

Austausch nach acht Jahren

DIN 14677 gibt für optische Rauchschalter einen Tauschzyklus von acht Jahren vor. Das Herstelldatum steht auf dem Typenschild. Beim Austausch älterer Melder ist zu prüfen, ob die vorhandene Energieversorgung geeignet ist: Bei der Ablösung des ORS 132 durch den ORS 142 sind ältere Netzteile nicht ohne Weiteres verwendbar.

Maßgeblich ist immer die aktuell gültige Zulassung der Anlage, nicht die des Altbestands.

Häufige Fragen zu Rauchschaltern

Was ist der Unterschied zwischen Rauchschalter und Rauchwarnmelder?
Der Rauchwarnmelder in der Wohnung alarmiert Personen mit einem Signalton und arbeitet autark mit Batterie. Der Rauchschalter in einer Feststellanlage gibt keinen Alarm, sondern schaltet den Haftmagneten ab, damit die Tür schließt. Er ist Teil einer zugelassenen Anlage.


Wie prüfe ich einen Rauchschalter?
Mit Prüfaerosol aus der Sprühdose. Der Melder muss auslösen und die Tür sicher schließen. Thermoschalter werden mit warmer Luft geprüft, dabei ist Überhitzung zu vermeiden.


Kann ich einen verschmutzten Melder reinigen?
Nein. Rauchschalter dürfen nicht geöffnet werden und lassen sich nicht reinigen. Bei Verschmutzung ist ein Austausch fällig, erkennbar oft an der gelben LED-Anzeige.


Was bedeuten die LED-Farben?
Grün steht für Normalbetrieb, Gelb oder Orange für fällige Wartung oder Verschmutzung, Rot für Alarm oder Störung.


Passt ein Melder eines anderen Herstellers?
Nein. Die Bauartgenehmigung gilt für die geprüfte Kombination aus Melder, Zentrale und Feststellvorrichtung. Ein Fremdfabrikat setzt die Zulassung außer Kraft.

Passende Anlagen finden Sie unter Hekatron, GEZE und dormakaba, Grundlagen im Feststellanlagen Ratgeber.