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Einbruchschutz wirkt!
Einbruchschutz: warum Prävention sich lohnt
Ein Einbruch richtet mehr Schaden an als den materiellen Verlust. Viele Betroffene beschäftigt vor allem, dass Fremde in ihren privaten Räumen waren. Mechanischer Einbruchschutz setzt genau davor an.
- Mechanik zuerst: Schloss, Beschlag und Zylinder als System
- Schutzbeschläge nach ES 0 bis ES 3, siehe Schutzbeschläge
- Das schwächste Glied bestimmt die Sicherheit
- Zeit ist der entscheidende Faktor beim Aufbruchversuch
- Ergänzend Sicherheitstechnik zur Überwachung
Warum Mechanik vor Elektronik kommt
Eine Alarmanlage meldet den Einbruch, verhindert ihn aber nicht. Mechanischer Schutz wirkt früher: Er kostet den Täter Zeit, und Zeit ist das, was er am wenigsten hat. Viele Versuche werden abgebrochen, wenn sie nicht schnell gelingen.
Deshalb lohnt sich der Blick auf die Kette aus Türblatt, Zarge, Bändern, Schloss, Zylinder und Beschlag. Das schwächste Glied bestimmt, wie lange die Tür standhält.
Wo anfangen?
- Zylinder: Steht er vor, lässt er sich greifen. Ein bündig sitzender Zylinder mit Schutzbeschlag ist deutlich schwerer anzugreifen.
- Beschlag: Ein Schutzbeschlag nach DIN 18257 deckt den Zylinder ab, siehe Schutzbeschläge.
- Schloss und Schließblech: Ein gutes Schloss nützt wenig, wenn das Schließblech nachgibt.
Häufige Fragen
Was bringt mechanischer Einbruchschutz?
Er kostet Zeit. Da die meisten Aufbruchversuche schnell gelingen sollen, werden sie häufig abgebrochen, wenn die Tür standhält.
Reicht eine Alarmanlage?
Sie meldet den Einbruch, verhindert ihn aber nicht. Sinnvoll ist die Kombination aus mechanischem Schutz und Überwachung.
Wo ist die Schwachstelle an einer Tür?
Meist der vorstehende Zylinder, ein schwaches Schließblech oder die Zarge. Die Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied.
Passende Technik: Schutzbeschläge, Schlösser und Sicherheitstechnik.