Produktinformationen "GfS Schwenk-Türwächter PRAXIS – mit Batterieüberwachung und Deckelabhebekontakt"
GfS Schwenk-Türwächter PRAXIS mit Batterieüberwachung und Deckelabhebekontakt
- Verhindert die unberechtigte Betätigung des Türdrückers
- Lauter akustischer Alarm beim Wegschwenken
- Integrierte Batterieüberwachung – meldet schwache Batterie frühzeitig
- Deckelabhebekontakt – meldet Manipulationsversuche
- Profilhalbzylinder (vorgerichtet) mit 2 Schlüsseln
- Für links und rechts anschlagende Türen
- 9V-Batterie inklusive – RAL 6029 (mintgrün)
Der GfS Schwenk-Türwächter wird unter dem Türdrücker montiert und verhindert die unberechtigte Betätigung der Klinke. Erst beim seitlichen Wegschwenken wird der Drücker freigegeben und gleichzeitig ein lauter akustischer Alarm ausgelöst. So sichern Sie Fluchtwege, Nebenausgänge und Notausstiege gegen Missbrauch ab, ohne die Tür im Ernstfall zu blockieren.
Die PRAXIS-Ausführung erweitert das Basismodell um zwei Sicherheitsfunktionen: Die Batterieüberwachung prüft kontinuierlich den Ladezustand der 9V-Batterie und gibt rechtzeitig ein akustisches Warnsignal, bevor der Schutz ausfällt. Der Deckelabhebekontakt löst einen Alarm aus, sobald jemand versucht, das Gehäuse zu öffnen – ideal für Objekte mit höherem Manipulations- oder Vandalismusrisiko wie Schulen, Kliniken oder öffentliche Gebäude.
Das Zurücksetzen erfolgt ausschließlich per Schlüssel über den integrierten Profilhalbzylinder. Bei 180°-Schwenkung lässt sich das Gerät per Schlüssel in einen Dauerfrei-Modus versetzen – ideal für Öffnungszeiten, Lieferverkehr oder Wartungsarbeiten. Die Schwenkrichtung (links/rechts) wird beim Einbau über den Kerbstift festgelegt, sodass der Türwächter an rechts und links angeschlagenen Türen einsetzbar ist.
Vorteile GfS PRAXIS
- Automatische Batterieüberwachung. Das Gerät meldet eine schwache Batterie akustisch – so bleibt der Schutz lückenlos.
- Deckelabhebekontakt: Jeder Öffnungsversuch des Gehäuses wird als Alarm ausgelöst. Effektiver Schutz gegen Vandalismus und Manipulation.
- Bewährtes Schwenkprinzip. Der Drücker wird mechanisch blockiert – beim Wegschwenken sofort freigegeben, Alarm ertönt.
- Dauerfrei-Modus: Per Schlüssel und 180-Grad-Schwenkung lässt sich der Alarm temporär deaktivieren.
- Konform zur ArbStättV. Der Fluchtweg bleibt jederzeit öffenbar – rechtssichere Fluchtwegsicherung.
Typische Einsatzgebiete
- Fluchttüren in öffentlichen Gebäuden – Schulen, Kitas, Behörden, Versammlungsstätten. Missbrauch verhindern, Fluchtweg freihalten.
- Notausgänge in Handel und Gastronomie – Diebstahl und unberechtigtes Verlassen verhindern, ohne gegen die ArbStättV zu verstoßen.
- Nebentüren in Pflegeeinrichtungen und Kliniken – Demenzkranke Bewohner oder Patienten präventiv absichern, ohne den Rettungsweg zu sperren.
- Betriebseingänge nach Geschäftsschluss – Zugang nur für berechtigtes Personal, Dauerfrei-Modus für Öffnungszeiten.
- Industrie und Lager – Nebenausgänge und Tore gegen unbefugten Zutritt oder Warenentnahme absichern.
Montage und Inbetriebnahme
- Schwenkrichtung festlegen: Mit dem mitgelieferten Kerbstift links- oder rechtsseitige Auslösung auswählen.
- Positionierung: Der Türwächter wird so unter dem Drücker montiert, dass er die Klinkenbetätigung blockiert.
- Befestigung: Mit den 4 mitgelieferten Schrauben am Türblatt fixieren.
- Batterie einlegen: 9V-Batterie (im Lieferumfang) einsetzen.
- Piktogramme anbringen: 1 großes Hinweispiktogramm an der Tür, 1 kleines Piktogramm mit Richtungspfeil.
- Funktionstest: Wächter seitlich wegschwenken – Alarm muss ertönen, Drücker frei sein. Mit Schlüssel zurücksetzen.
Technische Daten GfS PRAXIS
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Artikelnummer | 910050 |
| Ausführung | PRAXIS – mit Batterieüberwachung und Deckelabhebekontakt |
| Schließzylinder | Profilhalbzylinder vorgerichtet, 2 Schlüssel |
| Farbe | RAL 6029 (mintgrün) |
| Material | Zink-Druckguss, lackiert |
| Stromversorgung | 9V-Blockbatterie |
| Batterieüberwachung | Ja – akustische Meldung bei schwacher Batterie |
| Deckelabhebekontakt | Ja – Alarm bei Gehäuseöffnung |
| Anschlagrichtung | links oder rechts (über Kerbstift einstellbar) |
| Dauerfrei-Modus | Ja, bei 180-Grad-Schwenkung per Schlüssel |
| Fremdeinspeisung | Nein (siehe PLUS 910060) |
| Gewicht | ca. 1,4 kg |
| Einsatzbereich | Innen, Fluchttüren, Nebenausgänge mit erhöhtem Schutzbedarf |
| Normenkonformität | Fluchtwegsicherung nach ArbStättV, ASR A2.3 |
Lieferumfang GfS PRAXIS
- GfS Schwenk-Türwächter PRAXIS (Art.-Nr. 910050)
- Profilhalbzylinder (vorgerichtet)
- 2 Schlüssel
- 9V-Batterie
- Integrierte Batterieüberwachung
- Deckelabhebekontakt
- 1 großes Piktogramm mit Benutzungshinweis
- 1 kleines Piktogramm mit Richtungspfeil
- 1 Kerbstift (Schwenkrichtung links/rechts)
- 4 Befestigungsschrauben
Häufige Fragen (FAQ)
Wozu dient die Batterieüberwachung?
Die integrierte Batterieüberwachung prüft den Ladezustand der 9V-Batterie und gibt ein akustisches Warnsignal ab, sobald die Spannung zu niedrig wird. So erfahren Sie rechtzeitig, wann ein Batteriewechsel nötig ist – ein Ausfall wird verhindert.
Was bewirkt der Deckelabhebekontakt?
Sobald jemand das Gehäuse des Türwächters öffnet – z. B. um die Batterie zu entfernen oder die Elektronik zu manipulieren – löst der Deckelabhebekontakt den Alarm aus. Das schützt vor Vandalismus und macht die PRAXIS-Variante besonders für Schulen, Kliniken und öffentliche Gebäude geeignet.
Welcher Unterschied besteht zur PUR- und PLUS-Version?
PUR (910000) ist das Basismodell ohne Elektronik-Überwachung. PRAXIS (910050) bringt Batterieüberwachung und Deckelabhebekontakt – diese PRAXIS-Version. PLUS (910060) ergänzt zusätzlich eine Fremdeinspeisungsklemme für externe Stromversorgung.
Kann ich den Türwächter an links- und rechts anschlagenden Türen einsetzen?
Ja. Die Schwenkrichtung wird bei der Montage über den mitgelieferten Kerbstift festgelegt.
Wie wird der Alarm nach einer Auslösung zurückgesetzt?
Nur mit dem Schlüssel über den integrierten Profilhalbzylinder – sowohl bei Drückerbetätigung als auch bei ausgelöstem Deckelabhebekontakt.
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- EN 179 oder EN 1125: was gilt wo?: Entscheidungshilfe nach Nutzern, Panikrisiko und Bedienelement, mit Klassifizierungsschlüssel.
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