Die VdS-Klassen A, B, C
VdS-Klassen A, B und C bei Einbruchmeldeanlagen
Der Verband der Sachversicherer teilt Einbruchmeldeanlagen in die Klassen A, B und C ein. Je höher die Klasse, desto höher die angenommene Gefährdung und desto strenger die Anforderungen an die Anlage.
- Klasse A: für geringe Gefährdung
- Klasse B: für mittlere Gefährdung
- Klasse C: für hohe Gefährdung
- Grundlage ist die VdS-Richtlinie 2311
- Darunter liegen zusätzlich zwölf Sicherungsklassen
Die drei Klassen
| Klasse | Einordnung |
|---|---|
| Klasse A | Anlagen für Objekte mit geringer Gefährdung. Die Anforderungen an Überwachung und Manipulationsschutz sind entsprechend niedriger. |
| Klasse B | Anlagen für mittlere Gefährdung. Der Standard für viele gewerbliche Objekte. |
| Klasse C | Anlagen für hohe Gefährdung, etwa bei besonders wertvollem Inhalt. Höchste Anforderungen an Erkennung und Sabotageschutz. |
Klassen und Sicherungsklassen
Neben den drei Klassen A, B und C kennt die VdS-Richtlinie 2311 zwölf Sicherungsklassen. Sie beschreiben feiner abgestuft, welchen Schutz ein Objekt braucht. Auch hier gilt: je höher die Zahl, desto höher die angenommene Gefährdung.
Welche Klasse für ein Objekt gefordert ist, ergibt sich in der Regel aus den Vorgaben des Versicherers, nicht aus einer freien Entscheidung des Betreibers.
Warum die Einstufung zählt
Die VdS-Klasse entscheidet darüber, welche Komponenten zugelassen sind und wie die Anlage geplant, installiert und instand gehalten werden muss. Wird eine Anlage niedriger eingestuft als vom Versicherer gefordert, kann im Schadensfall der Versicherungsschutz betroffen sein.
Klären Sie die geforderte Klasse deshalb vor der Planung mit Ihrem Versicherer.
Häufige Fragen
Was bedeuten die VdS-Klassen A, B und C?
Sie beschreiben die Anforderungen an eine Einbruchmeldeanlage in Abhängigkeit von der Gefährdung: A für geringe, B für mittlere, C für hohe Gefährdung.
Was ist die VdS-Richtlinie 2311?
Die Richtlinie des Verbands der Sachversicherer für Einbruchmeldeanlagen. Sie definiert die Klassen A, B und C sowie zwölf Sicherungsklassen.
Welche Klasse brauche ich?
Das gibt in aller Regel der Versicherer vor. Er bewertet Objekt, Inhalt und Standort und leitet daraus die geforderte Klasse ab.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse und Sicherungsklasse?
Die Klasse A, B oder C beschreibt die Anlage. Die zwölf Sicherungsklassen der VdS 2311 stufen den Schutzbedarf des Objekts feiner ab.
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